Einrichtung der Landeszahnärztekammer (LZK) Baden-Württemberg, Körperschaft des öffentlichen Rechts

Mit Funktionsanalyse den Schmerzen auf der Spur

Vielleicht kennen Sie das: Schmerzen im Kopf, in den Kiefergelenken oder der Kaumuskulatur. Der Rücken oder Nacken tut weg. Verspannungen, Schwindel und Ohrgeräusche (Tinitus) beeinträchtigen Sie im Alltag. Oft können diese Beschwerden auf eine Funktionsstörung im Kausystem (Kiefergelenke, Muskulatur) zurückgeführt werden, eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD). Die Behandlung einer CMD bedarf eines gut geschulten Teams und oft einer Zusammenarbeit mit anderen Heilberufen wie Physiotherapeuten oder Osteopathen. In unserer Zahnarztpraxis in Stuttgart wissen wir um das Beschwerdebild und die Therapiewege.

Unsere Spezialisten können helfen!

Die Diagnose – CMD erkennen

Im ersten Schritt werden bei einer „klinischen Funktionsanalyse“ die Kiefergelenke untersucht. Für diese Erst-Diagnostik benötigen wir keine aufwendigen technischen Instrumente. Durch ein Abtasten der betroffenen Regionen können wir das Ausmaß der Fehlfunktionen ermitteln und die Stellungen der Kiefer zueinander erfassen. Außerdem bestimmten wir die Kontaktverhältnisse der Zähne von Ober- und Unterkiefer (Bisslage).

Hat sich der Verdacht einer CMD bestätigt, werden weitere Untersuchungen vorgenommen. Wir erfragen beispielsweise die individuelle Stress-Situation des Patienten und erfassen ganzheitliche Co-Faktoren.

Bei einer „instrumentellen Funktionsanalyse“ werden die Kiefermodelle des Patienten in einen Kausimulator (Artikulator) gesetzt. Die Zahnkontakte werden in den diversen Kieferpositionen analysiert. Eine innovative Art der Diagnostik finden wir auch in der dreidimensionalen Bildgebung (DVT / MRT). Anhand eines 3D-Bildes (3D-Schädelmodell) können wir das Kiefergelenk in allen seinen Variationen virtuell präzise diagnostizieren.

CMD individuell behandeln

Mit einem konsequenten Behandlungsplan wird eine Erkrankung der Kaumuskulatur oder des Kiefergelenkes erfolgreich therapiert. Eine Schienentherapie mit individuell angefertigten (Aufbiss)-Schienen ist wirkungsvoll. Die Schienen schützen die Zähne vor Abnutzung und behindern die Kaumuskulatur beim Pressen oder Knirschen. Somit werden Verspannungen in der Kaumuskulatur gelöst.

Patienten spüren schon nach kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung. Die Schiene wird in der Regel nachts getragen und ist kaum störend. Zur Schienentherapie gesellen sich bei einer CMD weitere Maßnahmen. Wir empfehlen Therapieansätze gegen stressbedingte Angewohnheiten (Verhaltenstherapie, Entspannungsübungen) sowie die physiotherapeutische Behandlung.

Aktuelle Informationen
05.05.2020 15:00 Wir sind auch in Corona-Zeiten für Sie da

Wir behandeln Sie gerne, nicht nur in Notfällen!

Nach wie vor ist der Schutz unserer Patientinnen und Patienten durch umfassende Hygienemaßnahmen gewährleistet.
Deshalb: Haben Sie keine Angst vor Ansteckung.

Ihre Gesundheit ist uns wichtig.

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